Mehr Glanz und Fülle durch Naturhaarfarben
Pflanzenhaarfarben legen sich wie ein Schutzfilm um das Haar, statt es anzugreifen: Sie schonen die Kopfhaut, kräftigen das Haar und sorgen für Glanz und Fülle. Wichtigster Bestandteil ist meist Henna. Das Färben ist etwas aufwendiger als mit synthetischen Farben, und graue Haare lassen sich schwerer abdecken – dafür wird man mit weichem, natürlich fallendem Haar und lang anhaltender Farbe belohnt.
Warum Pflanzenhaarfarben?
Das Färben mit Naturhaarfarben – zum Beispiel von Logona oder Sante – ist etwas aufwendiger als mit herkömmlichen Haarfarben. Für die besseren Inhaltsstoffe und das natürlichere Ergebnis lohnt es sich aber:
- 100 % pflanzliche Haarfarben legen sich schützend um das Haar und schonen die Kopfhaut.
- Die Haare werden kräftiger, die Haarqualität verbessert sich.
- Sie erhalten schönen Glanz und mehr Fülle.
- Das Farbergebnis hält lange an.
Der Wermutstropfen: Graue Haare lassen sich nicht so einfach abdecken wie mit synthetischen Farben – hier braucht es etwas Geduld.
Was macht Henna so besonders?
Henna ist der am häufigsten verwendete Bestandteil von Pflanzenhaarfarben. Es legt sich wie ein Schutzfilm um das Haar und verleiht ihm Glanz und Volumen. Nicht färbendes Henna wird wegen seiner Gerbsäure sogar als Heilmittel bei Hautkrankheiten und Verbrennungen eingesetzt. Aber Vorsicht: Nicht überall, wo Henna draufsteht, ist auch Henna drin – ein Hersteller darf den Begriff im Produktnamen verwenden, ohne dass ein Gramm davon enthalten ist. Greifen Sie deshalb zu zertifizierter Naturkosmetik, etwa mit dem BDIH-Siegel „Kontrollierte Naturkosmetik“.
Wie gelingt das Färben mit Pflanzenhaarfarbe?
- Farbe wählen: Das Ergebnis wird von Ihrer natürlichen Haarfarbe mitbestimmt. Bei höherem Grauanteil bleiben die grauen Haare heller.
- Anrühren: Für Braun- oder Rottöne das Wasser mit schwarzem Tee oder Walnussschalen aufkochen – das intensiviert die Farbe. Bei Sante und Logona etwas mehr Wasser als angegeben verwenden, dann lässt sich die Paste leichter auftragen und trocknet nicht so schnell ein.
- Auftragen: Bei grauem Ansatz den Ansatz mehrmals hintereinander färben und dafür eine Nuance dunkler wählen als für das übrige Haar.
- Einwirken lassen: Feines Haar nimmt Farbe intensiver an als kräftiges – passen Sie die Einwirkzeit entsprechend an.
Pulver oder Color-Creme?
Einfacher geht es mit den Color-Cremes, die Logona und Sante ebenfalls anbieten. Die Einwirkzeit ist ähnlich wie beim Pulver, aber das Anrühren entfällt, die Creme lässt sich leichter auftragen und trocknet nicht ein.
Unsere Erfahrung
Im Internet gehen die Meinungen zu Farbergebnis und Grauabdeckung auseinander – vermutlich wegen der unterschiedlichen Haarstrukturen. Unsere Autorin erzielt mit der Color-Creme von Sante bessere Ergebnisse als mit der Pflanzenhaarfarben-Creme von Logona. Beide Marken stammen aus demselben Haus und stehen für dieselbe Philosophie – es sind die beiden Marken, die wir empfehlen können. Zur Haarpflege passt übrigens auch Kokosöl als Haarkur.
Häufige Fragen
Schaden Pflanzenhaarfarben dem Haar?
Nein. Pflanzenhaarfarben legen sich wie ein Schutzfilm um das Haar, schonen die Kopfhaut und machen das Haar kräftiger, glänzender und fülliger.
Decken Pflanzenhaarfarben graue Haare ab?
Nicht so leicht wie synthetische Farben. Es hilft, den Ansatz mehrmals hintereinander und eine Nuance dunkler zu färben.
Ist in jedem Henna-Produkt echtes Henna?
Nein. Der Begriff darf im Produktnamen stehen, auch wenn kein Henna enthalten ist. Zertifizierte Naturkosmetik, etwa mit BDIH-Siegel, bietet mehr Sicherheit.
Wie wird Pflanzenhaarfarbe intensiver?
Bei Braun- und Rottönen das Wasser zum Anrühren mit schwarzem Tee oder Walnussschalen aufkochen.
Bildnachweis: © Mauricio Jordan de / panthermedia.net
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.
