Naturkosmetik: Schönheit auf natürliche Art
Naturkosmetik ist Pflege auf Basis natürlicher, idealerweise biologisch angebauter Inhaltsstoffe – ohne synthetische Konservierungsmittel, Silikone, Paraffine oder künstliche Duftstoffe. Sie ist meist besser verträglich, umweltschonender produziert und in der Regel ohne Tierversuche hergestellt. Kontrollierte Naturkosmetik erkennen Sie an Prüfsiegeln wie dem BDIH-Standard.
Was ist Naturkosmetik?
Naturkosmetik enthält in der Regel keine synthetischen Substanzen und ist deshalb meist besser verträglich als herkömmliche Produkte. Die Hauptinhaltsstoffe sollten aus biologischem Anbau stammen – das ist auf der Verpackung deklariert. Zudem kommen die Hersteller mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen aus. Weitere Pluspunkte: eine umweltschonende Produktion und in der Regel der Verzicht auf Tierversuche.
Welche Inhaltsstoffe sollte ich meiden?
Mit herkömmlicher Kosmetik gelangen chemische Substanzen – etwa Konservierungs- und Bindemittel, Farb- oder Duftstoffe – über die Haut in den Körper. Auch wer nicht ganz auf konventionelle Produkte verzichten möchte, sollte auf diese Bestandteile achten:
- Propylenglykol und Polyethylenglykol (PEG),
- Paraffine und andere Erdölprodukte,
- Parabene,
- Silikone,
- synthetische Duftstoffe.
Viele dieser Stoffe können Unverträglichkeiten auslösen; einigen wird zudem nachgesagt, dass sie in den Körper gelangen, sich ablagern oder das Hormonsystem beeinflussen können.
Worauf sollte ich bei der Anwendung achten?
- Verträglichkeit testen: Auch natürliche Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Testen Sie neue Produkte zuerst am Unterarm, am besten mit einer kleinen Probepackung.
- Zügig verbrauchen: Naturkosmetik enthält meist keine Konservierungsstoffe – angebrochene Packungen daher bald aufbrauchen.
- Hygienisch entnehmen: Tuben bevorzugen oder vor jedem Gebrauch die Hände waschen, um einer Verkeimung vorzubeugen.
Woran erkenne ich echte Naturkosmetik?
Um sicherzugehen, dass drin ist, was die Werbung verspricht, greifen Sie zu kontrollierter Naturkosmetik mit Prüfsiegel – zum Beispiel dem seit 2001 bestehenden BDIH-Standard. Das ist auch bei Naturhaarfarben wichtig.
Naturkosmetik selbst herstellen
Noch sicherer sind Sie, wenn Sie Kosmetik selbst machen: Das ist kreativ, macht Spaß, und Sie wissen genau, was drin ist. Anleitungen finden Sie zum Beispiel für eine Gesichtscreme aus Kokosöl, Zahnpasta und eine Mundspülung.
Häufige Fragen
Was ist Naturkosmetik?
Pflegeprodukte auf Basis natürlicher, idealerweise biologisch angebauter Inhaltsstoffe ohne synthetische Zusätze wie Parabene, Silikone, Paraffine oder künstliche Duftstoffe.
Kann Naturkosmetik Allergien auslösen?
Ja, auch natürliche Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Testen Sie neue Produkte deshalb zuerst am Unterarm.
Wie lange ist Naturkosmetik haltbar?
Da sie meist keine Konservierungsstoffe enthält, sollte sie nach dem Öffnen zügig verbraucht werden. Tuben sind hygienischer als Tiegel.
Woran erkenne ich kontrollierte Naturkosmetik?
An Prüfsiegeln wie dem BDIH-Standard, der seit 2001 besteht.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.
