Süßes selber machen

Grüne Smoothies: mehr Rohkost ganz einfach

Grüner Smoothie im Glas mit frischem Blattgrün

Ein grüner Smoothie besteht aus Wasser, grünem Blattgemüse und Obst, die im Mixer zu einem sämigen Getränk püriert werden – das Grundrezept: 2 Tassen Wasser, 2 Tassen Blattgrün, 1,5 Tassen Früchte, 1 EL Chia- oder Leinsamen und 2–3 Eiswürfel. So lässt sich der Rohkostanteil der Ernährung ganz einfach erhöhen, auch ohne langes Kauen und selbst wenn man Blattgemüse sonst nicht mag.

Warum grüne Smoothies?

Je höher der Rohkostanteil in der Ernährung, desto besser – denn in Rohkost stecken noch alle Vitalstoffe. Viele Menschen haben aber nicht die Zeit oder Geduld, so ausgiebig zu kauen, wie es Rohkost erfordert. Und wer grünes Blattgemüse nicht besonders mag, kann es im Smoothie mit Früchten kombinieren und sich so langsam an den grünen Geschmack gewöhnen.

Grünes Blattgemüse hat mehr Mikronährstoffe als Kopfsalat – und die Blätter vieler Gemüse sind sogar nährstoffreicher als die Knolle selbst. Sie liefern Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Chlorophyll, stärken das Immunsystem und sorgen durch ihre Ballaststoffe für eine gute Verdauung.

Grundrezept: grüner Smoothie

  • 2 Tassen Wasser
  • 2 Tassen Blattgrün
  • 1,5 Tassen Früchte
  • 1 EL Chiasamen oder Leinsamen
  • 2–3 Eiswürfel
  • optional: 2–3 getrocknete Feigen oder Datteln zum Süßen
  1. Alle Zutaten in einen leistungsstarken Mixer geben.
  2. Etwa 30 Sekunden mixen, bis die Masse sämig ist. Ist sie zu dick, etwas Wasser zugeben.
  3. In ein Glas füllen und nach Wunsch mit zwei frischen Pfefferminzblättern garnieren.

Ohne Hochleistungsmixer: Das Blattgrün zuerst 1–2 Minuten allein mixen, dann die übrigen Zutaten zugeben und entsprechend länger mixen.

Welches Blattgrün eignet sich?

Spinat, Grünkohl, Mangold, Feldsalat, Löwenzahn, Brennnessel, Mariendistelblätter, Sprossen, Dinkelgras und Kräuter – außerdem die Blätter von Kohlrabi, Brokkoli, Schwarzkohl, Roter Bete, Stangensellerie, Radieschen und Karotten.

Welche Früchte passen?

Je nach Geschmack und Saison: Bananen, Ananas, Orangen, Kiwis, Mangos, Aprikosen, Äpfel, Nektarinen, Pfirsiche, Kokosnuss, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Gojibeeren oder Avocado. Verfeinern lässt sich der Smoothie mit Kokosraspeln, Mandeln, Ingwer oder einem Viertel Zitrone.

Tipps für Einsteiger

  • Nehmen Sie höchstens 5 Zutaten pro Smoothie – weniger ist mehr.
  • Ist Ihnen der grüne Geschmack anfangs zu intensiv, nehmen Sie mehr Früchte und weniger Blattgrün.
  • Wer es süß mag, gibt 2–3 getrocknete Feigen oder Datteln dazu.

Häufige Fragen

Was kommt in einen grünen Smoothie?

Grundrezept: 2 Tassen Wasser, 2 Tassen Blattgrün wie Spinat oder Grünkohl, 1,5 Tassen Früchte, 1 EL Chia- oder Leinsamen und 2 bis 3 Eiswürfel.

Wie gewöhne ich mich an den Geschmack grüner Smoothies?

Beginnen Sie mit mehr Früchten und weniger Blattgrün und steigern Sie den Grünanteil nach und nach. Getrocknete Feigen oder Datteln machen den Smoothie süßer.

Brauche ich einen Hochleistungsmixer?

Nicht unbedingt. Mit einem normalen Mixer das Blattgrün zuerst 1 bis 2 Minuten allein mixen und dann die übrigen Zutaten zugeben.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

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