Gesundheit

Bei hohem Blutdruck können Entspannungsübungen helfen

Blutdruckmessung am Oberarm

Entspannungsübungen können bei Bluthochdruck helfen, weil negativer Dauerstress (Disstress) den Blutdruck erhöhen oder verschlimmern kann. Zusammen mit gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung gehören sie zu den wichtigsten Maßnahmen, um einen zu hohen Blutdruck positiv zu beeinflussen. Bewährt haben sich unter anderem progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, Yoga, Qigong und Meditation.

Wie beeinflusst Stress den Blutdruck?

Stress hat viele Ursachen: Ärger mit Kollegen oder Vorgesetzten, Überarbeitung, Zeitdruck oder familiäre Belastungen. Dabei unterscheidet man zwei Formen:

  • Eustress ist positiver Stress – es gibt viel zu tun, aber die Arbeit macht Spaß, sodass die Belastung nicht als negativ empfunden wird.
  • Disstress ist negativer Stress. Hält er lange an, kann er körperliche und psychische Folgen haben und bis zum Burnout führen.

Disstress kann unter anderem hohen Blutdruck verursachen oder verschlimmern. Deshalb ist es für Menschen mit Bluthochdruck besonders wichtig, regelmäßig Entspannungspausen einzulegen und zur eigenen Mitte zu finden.

Welche Entspannungsmethoden helfen bei Bluthochdruck?

  1. Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson – Tiefenmuskelentspannung, die auch die Körperwahrnehmung verbessert.
  2. Autogenes Training – Entspannung durch Selbstsuggestion.
  3. Yoga
  4. Qigong
  5. Tai Chi
  6. Meditation
  7. Biofeedback
  8. Reiki

Einfache Entspannung im Alltag

Auch entspannende Musik kann blutdrucksenkend wirken. Durch Studien belegt ist die entspannende Wirkung von Bewegung im Freien: Ein regelmäßiger Spaziergang im Wald oder im nahen Park baut Stress ab und sorgt für mehr Ruhe und Gelassenheit. Positiver Nebeneffekt: Zeit in der Natur fördert Kreativität, Konzentration und Wahrnehmungsfähigkeit.

Was hilft außerdem gegen hohen Blutdruck?

  • Ernährung: viel Rohkost aus Obst und Gemüse sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 (siehe Vollwertkost).
  • Bewegung: regelmäßig, am besten an der frischen Luft.

Bluthochdruck birgt viele Risiken. Lassen Sie ihn ärztlich abklären und behandeln – Entspannungsübungen sind eine sinnvolle Ergänzung, kein Ersatz für verordnete Medikamente.

Häufige Fragen

Kann Entspannung den Blutdruck senken?

Ja. Negativer Dauerstress kann den Blutdruck erhöhen. Regelmäßige Entspannungsübungen helfen, Stress abzubauen, und können so zu einem niedrigeren Blutdruck beitragen.

Welche Entspannungsmethoden helfen bei Bluthochdruck?

Unter anderem progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, Yoga, Qigong, Tai Chi, Meditation und Biofeedback. Auch Musik und Spaziergänge im Wald wirken entspannend.

Was ist der Unterschied zwischen Eustress und Disstress?

Eustress ist positiver Stress, der nicht als belastend empfunden wird. Disstress ist negativer Stress, der auf Dauer krank machen und den Blutdruck erhöhen kann.

Bildnachweis: © Dmitriy Shironosov / panthermedia.net

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

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