Gesundheit

Timeout statt Burnout: rechtzeitig die Bremse ziehen

Park des Regena Gesundheits-Resorts – Auszeit gegen Burnout

Wer die Warnsignale eines Burnouts – Schlafstörungen, innere Unruhe, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Aggression und sozialer Rückzug – früh ernst nimmt und handelt, hat gute Chancen, einer ernsthaften Erkrankung vorzubeugen. Eine Möglichkeit ist eine gezielte Auszeit: Das Programm „Timeout statt Burnout“ des Regena Gesundheits-Resorts in Bad Brückenau kombiniert ärztlichen Gesundheits-Check, Entspannung und Präventionsmaßnahmen in ein bis zwei Wochen.

Warum wird Burnout so oft zu spät erkannt?

Immer mehr Menschen leiden unter körperlicher und psychischer Erschöpfung; laut Experten-Schätzungen, über die der Spiegel berichtete, sind rund 9 Millionen Menschen in Deutschland von Burnout betroffen. Ängste und Sorgen verschlimmern die Situation oft noch. Gerade im Arbeitsalltag entsteht ein gefährlicher Teufelskreis: Betroffene gönnen sich keine rechtzeitige Auszeit, lassen sich nicht behandeln oder trauen sich nicht, sich beim Arbeitgeber als erkrankt zu „outen“. Obwohl Burnout längst eine Volkskrankheit ist, wird es noch immer stigmatisiert. Mehr zu Symptomen und Ursachen lesen Sie in Burnout – immer mehr Menschen sind betroffen.

Welche Warnsignale sollte ich ernst nehmen?

  • Schlafstörungen,
  • innere Unruhe und Antriebslosigkeit,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Aggression,
  • sozialer Rückzug.

Treten solche Zeichen über längere Zeit auf, sollten Sie sie frühzeitig ärztlich abklären lassen.

Was bietet „Timeout statt Burnout“?

Behandlung im Regena Gesundheits-Resort

Das Regena Gesundheits-Resort & Spa in Bad Brückenau hat ein Programm für burnoutgefährdete Menschen entwickelt. Es soll helfen, in entspannter Urlaubsatmosphäre Abstand vom Alltag zu gewinnen und gezielt vorzubeugen. Das Haus positioniert sich zwischen Wellnesshotel und medizinischer Behandlung. Der Aufenthalt dauert ein bis zwei Wochen und ist diskret.

  1. Aufnahme: ärztliche Untersuchung und umfassender Gesundheits-Check als Gradmesser für die Belastung, denn Burnout geht meist mit körperlichen Beschwerden einher.
  2. Individuelles Programm: pulskontrolliertes Cardio-Training, Akupunktur, autogenes Training, Farblichtbehandlung und Entspannung in der Therme.
  3. Optional: Coaching zu Work-Life-Balance und Burnout-Prophylaxe sowie eine individuell abgestimmte Vitalstofftherapie.

Das Konzept verbindet schulmedizinische Ansätze mit Naturheilverfahren und Traditioneller Chinesischer Medizin und setzt auf einen eigenverantwortlichen Umgang mit Körper, Geist und Seele – dort, wo erste Beschwerden auftreten, aber noch abgewendet werden können.

Fallbeispiele aus der Praxis

Ärztliche Untersuchung beim Burnout-Check-up

Der behandelnde Arzt Dr. med. Muthorst berichtet von Einzelfällen, in denen körperliche Ursachen zur Erschöpfung beitrugen: So stellte er bei einer jungen Studentin mit depressiven Episoden einen Mangel an Vitalstoffen, insbesondere Zink, fest; nach Infusionen und Nahrungsergänzung besserte sich ihr Zustand deutlich. Bei einer Geschäftsführerin und Mutter zweier Kinder, die zusätzlich ihren Vater pflegte, diagnostizierte er eine Entgiftungsstörung; nach einer Woche ging es ihr deutlich besser.

Nach Ansicht des Resorts können auch wenig bekannte körperliche Faktoren wie genetisch bedingte Entgiftungsstörungen, Schwermetallbelastungen oder Störungen der zellulären Energiebereitstellung (Mitochondropathien) zur Entstehung eines Burnouts beitragen. Hinweis der Redaktion: Es handelt sich um Einzelfallberichte des Anbieters. Depressionen und Burnout gehören in ärztliche bzw. psychotherapeutische Behandlung.

Frühzeitig handeln lohnt sich

Therme im Regena Gesundheits-Resort

Eine intensive Auszeit bietet die Möglichkeit, innerlich zur Ruhe zu kommen, neue Kräfte zu sammeln und Strategien zur langfristigen Prävention zu erlernen. Wer frühzeitig die Bremse zieht, hat gute Chancen, einem Burnout dauerhaft entgegenzuwirken. Je nach Ausgangssituation gewähren manche Krankenkassen Zuschüsse zu solchen Präventionsmaßnahmen – fragen Sie nach. Auch zu Hause helfen regelmäßige Entspannungsübungen wie die progressive Muskelrelaxation.

Häufige Fragen

Was sind Warnsignale für Burnout?

Schlafstörungen, innere Unruhe, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Aggression und sozialer Rückzug. Treten sie länger auf, sollten sie ärztlich abgeklärt werden.

Was ist „Timeout statt Burnout“?

Ein ein- bis zweiwöchiges Präventionsprogramm des Regena Gesundheits-Resorts in Bad Brückenau, das ärztlichen Gesundheits-Check, Bewegung, Entspannung, Akupunktur und optional Coaching kombiniert.

Zahlt die Krankenkasse eine Burnout-Prävention?

Je nach Ausgangssituation können Krankenkassen Zuschüsse zu Präventionsmaßnahmen gewähren. Fragen Sie bei Ihrer Kasse nach.

Weitere Informationen: www.burnouttipps.de, www.regena.de

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

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