Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer nehmen laut einer Studie bei Kindern und Jugendlichen kontinuierlich ab.
Aufgrund unserer bewegungsarmen Gesellschaft und einer häufig falschen Ernährung entstehen Übergewicht, Haltungsschäden und Konzentrationsstörungen.
Aus Übergewicht und Adipositas können wiederum eine ganze Reihe gesundheitlicher Folgen resultieren, die normalerweise erst im Alter auftreten.
Dabei handelt es sich um Herz-Kreislauferkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck und Hormonstörungen.
Zudem kann es zu Überlastungserscheinungen am Skelett kommen. Je früher Übergewicht oder Adipositas eintritt, desto schwerwiegender sind in der Regel auch die späteren Folgeerscheinungen.
Auf Einladung von Universitätsprofessor Dr. Kurt Widhalm kamen 100 Wissenschaftler aus ganz Europa im Billrothhaus, Wien, zusammen, um sich der Problematik des hochgradigen Übergewichts bei Jugendlichen zu widmen. Adipositas hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Europa und vielen Ländern der Welt zu einem wichtigen Thema der Kinder- und Jugendmedizin entwickelt. Das Symposium zeigte auf, dass sich durch den Wandel des Lebensstils auch die Pädiatrie gewandelt hat, vielmehr wandeln musste. Immer mehr rückt der Metabolismus mit Adipositas, juveniler Typ 2 Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen in den Focus des Kinderarztes. Der Weg weist von Kinderkrankheiten zur inneren Medizin, solange Fehlernährung und Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen vorherrschen. Alterskrankheiten werden zum täglich Brot der Kinderärzte, betonte Widhalm.
Gesund und dennoch bunt!
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Regelmäßiges Training unterstützt die Abwehrkräfte gleich mehrfach
Auch bei bestehender Erkrankung kann Bewegung helfen